Agrarsystem–Kritiker warnen vor Artenverlust
Das derzeitige Agrarsystem führt nach Ansicht eines Bündnisses von Kritikern zu einem massiven Artensterben weltweit. Die industriellen Prinzipien folgende Produktion von Lebensmitteln ziehe einen “dramatischen Verlust” der Artenvielfalt nach sich, heißt es in der auf der Grünen Woche vorgestellten Jahresbilanz des AgrarBündnisses, eines Verbunds umweltfreundlich wirtschaftender Bauern und Umweltschützer. Mehr lesen
Tierversicherung für Hund und Katze oft ziemlich teuer
Für eine Kranken-Vollversicherung für Hund oder Katze müssen die Besitzer oft tief in die Tasche greifen. Nach Angaben der Zeitschrift “Finanztest” der Stiftung Warentest lohnen sich deshalb Preisvergleiche. Zudem ist es häufig sinnvoll, nur bestimmte Risiken wie Operationen abzudecken. Mehr lesen
Niedersachsen: Dioxinbelastetes Schweinefleisch entdeckt
Im aktuellen Dioxinskandal sind Kontrolleure in Niedersachsen erstmals auf belastetes Schweinefleisch gestoßen. In der Fleischprobe eines testweise geschlachteten Tieres von einem Mastbetrieb stellten amtliche Veterinäre einen erhöhten Giftwert fest, wie ein Sprecher des niedersächsischen Verbraucherschutzministeriums in Hannover sagte. Wie weit der zulässige Grenzwert überschritten wurde, konnte er nicht sagen. Mehr lesen
Dioxin–Skandal: Aigner gegen “Wettlauf der Forderungen”
Im Dioxin-Skandal hat sich Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) zurückhaltend zu möglichen Forderungen der Bauern nach einem Ausgleich ihrer finanziellen Einbußen geäußert. Es sei “falsch, in einen Wettlauf der Forderungen einzutreten”, sagte die Politikerin der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Mehr lesen
Diosxinskandal: 4700 Betriebe vorsorglich geschlossen
Der Skandal um dioxinverseuchtes Tierfutter dehnt sich weiter aus: Die Zahl der vorsorglich geschlossenen Betriebe sei bis Donnerstag auf 4709 gestiegen, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin unter Berufung auf die zuständigen Landesbehörden mit. Betroffen seien alle Betriebsarten, überwiegend aber Schweinemastbetriebe. Mehr lesen
Thunfisch–Dosen enthalten oft rechtswidrig mehrere Arten
Thunfisch aus der Dose enthält nach Angaben von Greenpeace oft widerrechtlich verschiedene Arten – die teils auch bedroht sind. So sei bei Tests von Greenpeace in Dosen des deutschen Marktführers “Saupiquet” Thunfisch zweier Arten gefunden worden, teilte die Umweltschutzorganisation in Hamburg mit. Neben dem “Echten Bonito” sei auch der sogenannte “Kleine Thun” enthalten gewesen. Gleiches sei bei Dosen der Marke “La Miranda” festgestellt worden. Mehr lesen
WWF: Beim Einkauf von Fisch auf Art und Herkunft achten
Viele Fischarten sind unter Umweltgesichtspunkten nicht zu empfehlen: In einem Vergleich von handelsüblichen Fischarten schnitten 29 Sorten als ökologisch bedenklich ab, teilte die Umweltorganisation WWF unter Berufung auf ihren aktuellen Einkaufsratgeber Fische und Meeresfrüchte mit. Eine gute Wahl für Verbraucher sind demnach Hering und Seelachs aus dem Nordostatlantik, Dorsch aus der Ostsee sowie Lachs und Forelle aus Bio-Zucht. Auf Rotbarsch, Dorade aus dem Mittelmeer, den zuletzt verstärkt gefragten Pangasius und tropische Garnelen sollten Fischesser laut WWF hingegen lieber verzichten. Mehr lesen
Ferrero verzichtet künftig auf Käfigeier
Der Süßwarenhersteller Ferrero will künftig keine Eier von Hühnern aus Käfighaltung mehr verwenden. Bis Ende des Jahres 2012 wolle Ferrero vollständig auf Käfigeier für Milchschnitten und andere eihaltige Produkte verzichten, teilte die Arbert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mit. Ferrero folgt damit Herstellern wie Mars, Ritter Sport oder Hachez, die laut Stiftung bereits auf Eier aus Boden- oder Freilandhaltung umgestiegen sind. Supermarkt-Ketten wie Aldi, Lidl und Real hatten im vergangenen Jahr angekündigt, keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Mehr lesen
Von Klon-Kuh in Großbritannien stammen rund 100 Tiere ab
In Großbritannien könnte deutlich mehr Klonfleisch an Verbraucher verkauft worden sein als bisher bekannt. Wie aus einer Datenbank des britischen Rinderzuchtverbands Holstein UK hervorgeht, stammen von einer in den USA geklonten Kuh rund 100 Nachkommen in Großbritannien ab. Die britische Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSA) hatte zuvor von mindestens zwei Fällen gesprochen, in dem das Fleisch eines Nachkommens der Klon-Kuh in die Nahrungskette gelangt sei. Mehr lesen
In Großbritannien womöglich Klonmilch an Kunden verkauft
In Großbritannien ist womöglich Klonmilch an Verbraucher verkauft worden. Die Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSA) erklärte, sie gehe entsprechenden Berichten nach. Ein Bauer hatte in der “Herald Tribune” anonym erklärt, er verkaufe die Milch des Nachkommens einer geklonten Kuh. Diese mische er in die übrige Milch seiner Kuhherde. Nach eigenen Angaben verkaufte der Landwirt auch Embryonen des Tiers an Züchter in Kanada. Seinen Namen wollte er nicht nennen, da er befürchte, die Verbraucher würden seine Produkte sonst nicht mehr kaufen. Mehr lesen
