“Yorkshire–Terror” in Großbritannien
Unter “Yorkshire-Terror” leiden derzeit die Nachbarn eines winzigen Hundes in der englischen Stadt Northampton. Der nur 15 Zentimeter große Yorkshire-Terrier Peggy kann laut einem Pressebericht so angsteinflößend bellen, dass die Post sich seit dem 7. Dezember weigert, in der gesamten Nachbarschaft die Post auszuliefern. Mehr lesen
Lederschildkröte legt tausende Kilometer zurück
Britische Biologen haben erstmals die tausende Kilometer langen Reisen von Lederschildkröten durch den Atlantik aufgezeichnet. Wie die Forscher der südenglischen Universität Exeter mitteilten, befestigten sie dafür kleine Satellitenempfänger an 25 weiblichen Tieren in ihren Brutgebieten im westafrikanischen Gabun. Die Empfänger hätten ihnen dann erlaubt, über die folgenden fünf Jahre die Migrationsrouten der größten lebenden Schildkrötenart zu verfolgen. Mehr lesen
Londoner Zoologische Gesellschaft ruft zu Artenschutz auf
Seltene und ungewöhnliche Arten wie das Chinesische Schuppentier oder der in Malaysia vorkommende Schabrackentapir sind von der Zoologischen Gesellschaft in London auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten gesetzt worden. “Wenn wir diese Arten verschwinden lassen, sind ihre außergewöhnlichen Merkmale und ihre einzigarten Verhaltensweisen für immer verloren”, erklärte Carly Waterman, die das Programm der Gesellschaft zur Rettung gefährdeter Tierarten koordiniert. Mehr lesen
Roger Moore setzt Stopfleber–Aus in Luxuskaufhaus durch
Der britische Filmstar Roger Moore hat sich erfolgreich gegen das Auftischen von Stopfleber im Restaurant eines Londoner Edelkaufhauses stark gemacht. Das Kaufhaus Harvey Nichols sei auf seine Bitte eingegangen, die als Delikatesse gehandelte Foie gras, für die Enten und Gänse qualvoll gemästet werden, von der Speisekarte zu nehmen, teilte der 83-jährige Schauspieler mit. Mehr lesen
Britische Polizei überführt Eichhörnchen des Vandalismus
Nachdem die britische Polizei hinter einer Vandalismusserie zunächst menschliche Übeltäter wähnte, haben die Beamten nun die wahren Schuldigen ermittelt: eine Bande von Eichhörnchen. Als an sieben Autos Bremsleitungen beschädigt und überdies Telefonkabel zerstört wurden, schalteten beunruhigte Anwohner in der südenglischen Stadt Swindon die Polizei ein. Zunächst hätten die Beamten Zeugen befragt und in der Gegend verstärkt patrouilliert, sagte ein Polizeisprecher. Untersuchungen der zerstörten Kabel hätten jedoch schließlich eindeutig gezeigt, dass die Nagetiere für die Zerstörung verantwortlich seien.
Forscher entdecken 20.000 neue Lebensarten in den Weltmeeren
Die Artenvielfalt in den Weltmeeren ist weitaus größer als bisher bekannt. Eine in London veröffentlichte Studie nennt rund 20.000 bislang unbekannte Meereslebewesen. Demnach steigt damit die Gesamtzahl der identifizierten Arten auf fast 250.000. “Die Studie hat eine ungeahnte Artenfülle zu Tage gefördert”, resümierten die etwa 2.700 beteiligten Wissenschaftler aus mehr als 80 Ländern nach zehnjähriger Forschungarbeit. Mehr lesen
Neun Wochen Gefängnis für qualvollen Tod eines Hamsters
Weil er seinen Hamster in der Mikrowelle umgebracht hat, ist ein Brite zu neun Wochen Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht im nordostenglischen Hartlepool legte zudem fest, dass der 29-Jährige fünf Jahre lang kein Haustier halten dürfe. Der arbeitslose Bauarbeiter hatte sich schuldig bekannt, aber beteuert, er habe das Tier nicht töten wollen. Mehr lesen
Tiger in über 4000 Metern Höhe entdeckt
Ein britisches Fernsehteam hat eine Gruppe von Tigern entdeckt, die offenbar in weitaus größerer Höhe lebt als Experten dies jemals für möglich gehalten haben. Dem Naturschützer Alan Rabinowitz und einem Filmteam des Senders BBC gelang es mit Hilfe einer versteckten automatischen Kamera, mehrere Tiger zu filmen, die in dem kleinen Himalaya-Königreich Bhutan in 3000 und sogar 4100 Metern Höhe leben – und offenbar auch in der Lage sind, sich dort fortzupflanzen. Mehr lesen
BBC ehrt Großmutter aus Devon für Studie über Schnecken
Für ihre bahnbrechende Forschung zum Navigationssystem von Schnecken hat der britische Sender BBC eine 69-jährige Großmutter aus dem südwestenglischen Devon mit dem Preis für Amateurwissenschaftler ausgezeichnet. Ruth Brooks war es anhand von Experimenten in ihrem eigenen Garten und einem nahegelegenen Uni-Gelände gelungen nachzuweisen, dass Schnecken entgegen der weitläufigen Annahme durchaus in der Lage sind, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Mehr lesen
Von Klon-Kuh in Großbritannien stammen rund 100 Tiere ab
In Großbritannien könnte deutlich mehr Klonfleisch an Verbraucher verkauft worden sein als bisher bekannt. Wie aus einer Datenbank des britischen Rinderzuchtverbands Holstein UK hervorgeht, stammen von einer in den USA geklonten Kuh rund 100 Nachkommen in Großbritannien ab. Die britische Behörde für Lebensmittelsicherheit (FSA) hatte zuvor von mindestens zwei Fällen gesprochen, in dem das Fleisch eines Nachkommens der Klon-Kuh in die Nahrungskette gelangt sei. Mehr lesen
