Eine Unterkunft für Hamster, Kaninchen und Co.
05.12.2011 von Schnuffi
unter Haltung Kleintiere
Einen Nagerstall kann man im Geschäft oder aber im Internet einfach, problemlos und günstig kaufen. Doch leider sind diese Ställe zumeist “Null-Acht-Fünfzehn”, denn diese erfüllen nicht alles Anforderungen, die ein Nager an seine Behausung stellt. Und nicht allzu oft sind die Fertig-Ställe von niedriger Qualität und sind oftmals viel zu teuer.
Einen Nagestall selbst bauen
Da stellt sich doch die Frage, wenn man ein wenig handwerkliches Geschick hat, warum nicht einen Nagerstall selber bauen? Dazu muss man einfach nur einmal im Keller, Schuppen, Dachboden oder der Garage nach schauen und man findet die meisten Materialien schon. So kann man beispielsweise einen alten ausrangierten Kleiderschrank oder Kommode in einen komfortablen Nagerstall umbauen. Hamster, Kaninchen und Co, lieben die Abwechslung, sie möchten sich in ihrem Stall frei bewegen und herumtoben können. Auch benötigen sie genügend Raum zum Essen und Schlafen.
Anleitungen und Tipps
Man spart mit dem Selbstbau des Nagerstalls nicht nur Geld, sondern macht auch noch seinen Nager glücklich. Bauanleitungen, Ideen und Tipps findet man auf www.nagerstall.com. Hier stehen einem beispielsweise Foren zur Verfügung, wo man Fragen stellen kann und dementsprechende Hilfe bekommt. Aber auch Expertenseiten sind vertreten oder Heimwerkerseiten, wo genaueste Baupläne abzurufen sind. Dabei wird genau unterschieden, für welche Art von Nager der Stall ist, so werden genau die Bedürfnisse von Ratten, Hamstern, Mäusen, Kaninchen oder Meerschweinchen beachtet. Egal ob Käfig oder Außengehege, Bauanleitung und Materialliste werden einem zur Verfügung gestellt. Es werden aber auch schon im Internet Nagerställe angeboten als Bausatz. Das sind teilweise große, geräumige Ställe, wo sich jeder Nager wohlfühlen kann. Doch egal, was man auch macht, ob kaufen, selbst bauen oder einen Bausatz sich liefern lassen. An erster Stelle steht immer das Wohl des Tieres.
Foto: Sabine Walczuch.de
