China und Russland schützen gemeinsam Sibirische Tiger
China und Russland wollen künftig gemeinsam die Sibirischen Tiger in ihrem Grenzgebiet schützen. Es solle eine länderübergreifende Schutzzone für die bedrohten Tiere geschaffen werden, berichtet die Tageszeitung “China Daily”. Diese solle die Provinz Jilin im Nordosten Chinas und die russische Region Primorski umfassen. In dem Schutzgebiet sollen unter anderem regelmäßige Streifen stattfinden, um Wilderern das Handwerk zu legen. Zudem soll gemeinsam das Leben der Tiere erforscht und eventueller Nachwuchs registriert werden. Mehr lesen
6250 Schildkröten-Eier in Malaysia beschlagnahmt
Die malaysische Polizei hat 6250 Schildkröten-Eier beschlagnahmt, die Schmuggler auf der Insel Borneo als Delikatesse verkaufen wollten. Die aus einem nicht näher genannten Nachbarland stammenden Eier seien auf einem Schiff in malaysischen Gewässern entdeckt worden, teilte der Chef der Marine-Polizei von Sandakan, Gan Ping Sin, mit. In der Region ist der Schmuggel von Schildkröteneiern an der Tagesordnung. In Teilen Malaysias werden sie offen auf Märkten verkauft. Mehr lesen
Große Lederschildkröte vor französischer Küste entdeckt
Ein Fischer aus Marseille hat einen schweren Brocken aus dem Mittelmeer gezogen: In seinem Netz befand sich eine 1,65 Meter große und etwa 300 Kilogramm schwere tote Lederschildkröte, teilte das Zentrum zur Erforschung von Meeresschildkröten im Mittelmeer (CESTMed) mit. Lederschildkröten sind die größten Meeresschildkröten der Welt, sie können bis zu zwei Meter lang werden und bis zu 800 Kilogramm schwer. Vermutlich handelte es sich bei der gefundenen Schildkröte also nicht um ein ausgewachsenes Tier. Mehr lesen
US-Forscher entschlüsseln Genom der Ameise
Wissenschaftler in den USA haben erstmals das komplette Genom einer Ameise entschlüsselt. Nach der bereits erfolgreichen Dokumentation des Genoms der Honigbiene erhoffen sich die Autoren der Studie, die im Magazin “Science” veröffentlicht wurde, neue Erkenntnisse über Tiere, die in hoch entwickelten Großgemeinschaften leben. Mehr lesen
Französischer Züchter zeigt Luftwaffe wegen toter Hennen an
Ein Geflügelzüchter hat die französische Luftwaffe angezeigt, weil durch den Tiefflug zweier Kampfjets angeblich 4800 seiner Hennen verendet sind. Der Züchter habe die Hennen nach eigenen Angaben in seiner Hühnerfarm mit insgesamt 68.000 Tieren tot aufgefunden, nachdem die Kampfflugzeuge am Dienstagmittag über die kleine Ortschaft Pléguien in der Bretagne gedonnert seien, teilten Polizei und Luftwaffe mit. Mehr lesen
Kommerzielle Thunfischzucht in Europa rückt näher
Eine kommerzielle Zucht von Thunfischen ist in Europa nähergerückt: Bei einem Forschungsprojekt zum bedrohten Roten Thunfisch gelang es Wissenschaftlern, die Fische in Gefangenschaft zum Laichen zu bewegen, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Die zuständige Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, sprach von einem “Durchbruch”. Mehr lesen
Erneut natürlich gezeugtes Panda-Baby in Wiener Zoo geboren
Zum zweiten Mal ist im Wiener Tiergarten Schönbrunn ein natürlich gezeugtes Panda-Baby auf die Welt gekommen. Auf den Tag genau drei Jahre nach der Geburt seines großen Bruders Fu Long erblickte das Jungtier am Montag das Licht der Welt, wie der Zoo mitteilte. Es ist keine zwölf Zentimeter groß und geschätzte 100 Gramm schwer. Mehr lesen
Zwei junge Krokodile aus französischem Privatzoo ausgebüxt
Zwei junge Krokodile sind aus einem Privatzoo in Frankreich ausgebüxt. Die Polizei suchte nach den beiden China-Alligatoren, die sich aus der Krokodilfarm in der Nähe von Avignon davongemacht hatten, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Die Tiere seien ungefähr achtzig bis neunzig Zentimeter lang. Sie würden schon seit Ende Juli vermisst. Mehr lesen
Niedersächsische Ministerin kritisiert Tierschützer
Nach einer versuchten Brandstiftung in der Puten-Aufzuchtanlage ihres Mannes hat Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) Vorwürfe gegen die Tierschutzorganisation Peta erhoben. Diese habe “sicher ihren Anteil daran”, die Stimmung im Land vergiftet zu haben, kritisierte die Ministerin in der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”. Sie mache sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie. Mehr lesen
Dutzende Infektionen durch Milzbranderreger in Bangladesch
Im Norden Bangladeschs haben sich dutzende Menschen mit dem gefährlichen Milzbranderreger infiziert. In der vergangenen Woche hätten sich in der Stadt Shajadpur mindestens 52 Menschen angesteckt, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Bei neun Ausbrüchen der Krankheit seien dieses Jahr bereits 162 Menschen infiziert worden. Gestorben sei bislang niemand. Mehr lesen
