Trocken- vs. Dosenfutter
16.09.2009 von Schnuffi
unter Ernährung Kleintiere, Heimtiere, Haustiere, Kleintiere
Zur Ernährung von Hunden und Katzen werden im Handel verschiedene Futtermittel angeboten. Sowohl beim Hundefutter als auch beim Katzenfutter gibt es von unterschiedlichen Herstellern Trockenfutter aber auch Feuchtfuttermittel aus der Dose. Die Ansichten zu beiden Futtermitteln gehen oft recht weit auseinander.
Industriell hergestellte Futtermittel decken den Bedarf
Egal, ob sich der Tierhalter für Dosenfutter oder für Trockenfutter entscheidet, kann er davon ausgehen, dass jedes der angebotenen Futtermittel in der richtigen Dosierung den Bedarf der Tiere vollständig abdecken kann. Die Zusammensetzung der Futtermittel entspricht den wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird streng überwacht. Lediglich die Vorliebe der Tiere und ihrer Halter entscheidet letztlich darüber, ob Trockenfutter oder Dosenfutter bevorzugt wird. Manche Hunde und Katzen nehmen auch gern beides, je nach Angebot.
Eine Auswahl an Dosenfutter für Hunde und Katzen finden Sie hier:
Dosenfutter ist natürlicher
Diese Ansicht ist weit verbreitet und hat durchaus ihre Berechtigung. Das Futter aus der Dose enthält Fleischstücke, ausreichend Feuchtigkeit und manchmal auch Gemüse und andere Zuschlagstoffe. Von den meisten Tieren wird das Futter aus der Dose sehr gern genommen, da es weich und gut verdaulich ist. Allerdings werden bei der ausschließlichen Gabe von Dosenfutter der Kauapparat und die Zähne der Tiere meist zu wenig beansprucht. Das kann unter ungünstigen Umständen zu Problemen führen. Wer seine Tiere besonders sauber füttern möchte wird mit dem Dosenfutter auch immer wieder an Grenzen stoßen. Futterbestandteile werden verschleppt und hinterlassen hässliche Spuren auf Fußböden und Teppichen. Bei der Gabe von Dosenfutter ist strikt auf die richtige Dosierung zu achten. Je nach Größe, Alter und Gewicht des Tieres ist der Bedarf unterschiedlich. Viele Tiere fressen Dosenfutter solang es im Angebot ist und das ist oftmals zu viel. Auch bei der Gabe von Dosenfutter ist die Versorgung mit Wasser wichtig. Das wird oftmals unterschätzt, da bei Nassfutter davon ausgegangen wird, dass genügend Flüssigkeit vorhanden ist.
Trockenfutter ist besser als sein Ruf
Immer wieder werden Stimmen laut, die Trockenfutter als unnatürlich, künstlich und nicht artgerecht bezeichnen. Dem kann so einfach nicht zugestimmt werden. In seiner Zusammensetzung ähnelt Trockenfutter dem Nassfutter durchaus. Lediglich durch den Entzug von Feuchtigkeit und die komprimierte form wird Trockenfutter zu dem was es ist. Im Trockenfutter sind alle Nahrungsbestandteile (außer Wasser) enthalten, die die Tiere für ein gesundes Leben benötigen. Trockenfutter kann sauber portioniert, gut und lange gelagert werden und macht auch beim Kauf wenig Umstände. Besonders für die Wohnungshaltung von Hunden oder Katzen ist Trockenfutter sehr gut geeignet weil es praktisch keine Flecken macht. Bei der Gabe von Trockenfutter ist jedoch sehr genau darauf zu achten, dass die Tiere genügend trinken! Die Konzentration des Trockenfutters ermöglicht eine zuverlässige Zufuhr der jeweils wichtigen Bestandteile. Selten überfressen sich Tiere am Trockenfutter. Gerade Katzen mögen gern mehrmals täglich fressen, was bei Trockenfutter und dem entsprechenden Wasserangebot kein Problem ist. Im Gegensatz zum Dosenfutter werden Fliegen und andere Insekten vom Trockenfutter kaum angezogen. Damit ist es auch kein Problem, den Futternapf länger gefüllt stehen zu haben. Auch für Tierhalter, die öfters viele Stunden am Tag nicht bei ihrem Tier sein können ist Trockenfutter eine praktische Alternative zum Dosenfutter.
Eine Auswahl an Trockenfutter für Hunde und Katzen finden Sie hier:
Eine reine Frage der persönlichen Vorliebe
Letzten Endes bleibt festzustellen, dass sowohl Dosenfutter als auch Trockenfutter richtig für die gesunde Ernährung der Tiere sind. Wofür sich entschieden wird hängt von den Gewohnheiten der Tiere und den Vorlieben ihrer Menschen ab. Weder Dosenfutter noch Trockenfutter sind generell gut oder generell schlecht. Beides sind probate Möglichkeiten zur artgerechten Tierfütterung. Tiermedizinische Studien haben erwiesen, dass keine der beiden Möglichkeiten den Tieren schadet. Die Entscheidung bleibt somit beim Tierhalter und den gegebenen Umständen der Tierhaltung.
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