Katzenfutter

Katzenernährung, Foto:© Dennis Vogler - Fotolia.com

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Speziell für die Stubentiger in den Haushalten wird meist industriell Katzenfutter hergestellt. Bei der Produktion der verschiedenen Sorten wird insbesondere auf die optimale Versorgung der Katze mit den lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen und auf eine artgerechte Zusammenstellung geachtet. Katzfutter gibt es als Feuchtnahrung und als Trockenfutter.

Die richtige Mischung macht’s

Als Fleischfresser benötigen die Katzen als Hauptbestandteil ihrer Nahrung tierisches Eiweiß und Fette. Diesem Anspruch wird industriell gefertigtes Katzenfutter in jedem Fall gerecht. Neben diesen zwei Hauptbestandteilen sind besonders für die richtige Ernährung von Hauskatzen besondere Zuschläge unbedingt erforderlich. Daher enthält Katzenfutter auch die für die Katzenernährung unbedingt notwendigen Stoffe Taurin, Methionin und Arginin. Auch ein gewisses Maß an Nicotinsäure ist für eine gesunde Ernährung der Hauskatze erforderlich. Die strikte Einhaltung des richtigen Verhältnisses dieser Stoffe in der Katzennahrung ist wichtig für das Wohlbefinden der Katzen. Abweichungen davon können zu ernsthaften Störungen der Tiergesundheit bis hin zu Organversagen, Krämpfen, Koma und Tod führen.

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Katzen sind keine Resteverwerter!

Entgegen der oftmals praktizierten Gewohnheit sind Katzen keine Verwerter menschlicher Nahrungsreste. Für die Gesunderhaltung der Katze ist die oben beschriebene Mischung an Nahrungsbestandteilen zuzüglich einiger Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe lebensnotwendig. Katzen, die oft oder ausschließlich mit menschlicher Nahrung gefüttert werden zeigen oftmals schwere Stoffwechselkrankheiten und andere Störungen. Ob bei der Fütterung mit Katzenfutter Nassfuttermittel oder Trockenfutter eingesetzt wird liegt im menschlichen Ermessen und bei den Vorlieben der Katze. Trockenfutter ist dabei ebenso gut auf die Bedürfnisse der Hauskatze abgestimmt wie Dosenfutter.

Milch als Katzenfutter?

Normale Kuhmilch ist für die Ernährung der Katze nicht geeignet auch wenn sie oft gern genommen wird. Die Kuhmilch ist für den empfindlichen Katzenmagen nur schlecht verwertbar und sogar schädlich. Nur speziell angebotene Katzenmilch für Jungkatzen kann verfüttert werden. Allerdings sollte diese auch nicht über das Katzenbabyalter hinaus angeboten werden. Sauberes Wasser etwas abseits der üblichen Futterstelle ist für Katzen das optimale Getränk. Kohlehydrate werden von Katzen nicht verarbeitet. Damit scheiden Süßigkeiten zur Katzenernährung grundsätzlich aus. Lediglich in den Dosennahrungen sind geringe Spuren von Zucker enthalten. Dieser dient hier lediglich für den Menschen als Unterstützung der optischen Präsentation des Katzenfutters und Weichmacher.

Was gutes Katzenfutter wichtig macht

Arginin, Methionin und Taurin sind für die Katze lebenswichtig. Ein Mangel an Arginin führt zu schweren Störungen im Harnstoffwechsel der Katze und kann lebensbedrohlich sein. Methionin kann vom Katzenorganismus nicht selbst gebildet werden, wird aber zwingend für die Fettverdauung und den Fettstoffwechsel benötigt. Taurin ist erforderlich für die Bildung der Gallensalze, die wiederum für einen funktionierenden Organismus sorgen. Im industriell hergestellten Katzenfutter sind diese und andere wichtige Bestandteile in ausreichender Menge vorhanden. Daher ist es die einfachste Lösung, Katzen mit Katzenfutter zu füttern, wenn die Gesundheit der Katze erhalten bleiben soll.

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Katzenfutter selbst kochen

Wer seinen Stubentiger selbst bekochen möchte kann dies tun. Allerdings sollte dabei auf Salz, Zucker und Gewürze grundsätzlich verzichtet werden. Ein hoher Anteil an Fleisch oder fisch ist unerlässlich. Außerdem sollte auf die Zugabe der oben angeführten Stoffe geachtet werden. Die gibt es im Fachhandel auch gesondert. Katzen reagieren auf den Wechsel ihrer Nahrung oftmals sehr individuell. Nahrungsverweigerung, Verhaltensstörungen und ungewöhnlich vieles Trinken sind oftmals Begleiterscheinung beim Wechseln des Katzenfutters. Daher empfiehlt es sich, Katzen konsequent mit dem Futter eines Herstellers zu füttern, wobei die Abwechslung zwischen Geflügel, Fleisch und Fisch nicht verloren gehen muss. Bei der Gabe von Trockenfutter ist auf ein ausreichendes Angebot an frischem Wasser zu achten. Allerdings darf der Trinknapf nicht unmittelbar neben dem Futternapf stehen.

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