Hundefutter

Für die speziellen Bedürfnisse in der Ernährung von Hunden wird Hundefutter angeboten. Unter Berücksichtigung der Anforderungen an eine tiergerechte Fütterung folgt die Zusammenstellung, Produktion und Portionierung des Hundefutters den Erfordernissen artgerechter Ernährung und Versorgung.

Ausgewogene Ernährung für aktive Vierbeiner

Hundefutter wird meist industriell hergestellt. Dabei unterliegt die Produktion zumindest in Deutschland strengen Vorgaben und wird fortlaufend kontrolliert. In der Zusammensetzung des Hundefutters werden insbesondere der Bedarf an Proteinen, Fetten und Eiweißen für ein aktives Hundeleben berücksichtigt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um so genanntes Nassfutter oder Trockenfutter handelt. Neben der optimierten Zusammensetzung des Hundefutters mit den wichtigsten Ernährungsbausteinen werden auch Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe sowie Spurenelemente zugesetzt. Damit erfüllt das Hundefutter seine Funktion als Alleinfuttermittel in jeder Hinsicht.

Eine Auswahl an hochwertigem Hundefutter finden Sie hier:


Menschennahrung ist kein Hundefutter

Oftmals zu beobachten ist, dass Halter von Hunden ihr Essen mit dem Tier teilen. Hier ist größte Vorsicht geboten. Tiere und insbesondere auch Hunde sind von Natur aus nicht an gewürzte, teilweise scharfe und gebratene Speisen gewöhnt. Die Zusammensetzung der menschlichen Ernährung genügt daneben auch nicht den Ansprüchen des Hundes. Besonders Süßwaren wir Kekse und Schokolade sind für Hunde absolut tabu. Tiermediziner empfehlen für die Ernährung des Hundes eine spezielle Hundenahrung die den Bedarf des jeweiligen Hundes deckt ohne dass Unterversorgung oder Überfütterung eintritt.

Kochen für den Hund

Besonders hundevernarrte Tierfreunde kochen speziell für ihren tierischen Liebling. Wenn dabei die Richtlinien für eine gesunde Ernährung des Hundes eingehalten werden ist dem nicht entgegenzusetzen. Allerdings müssen grundsätzliche Dinge beachtet werden. Hundefutter sollte salz-, zucker- und gewürzfrei zubereitet werden. In der Zusammensetzung sollte folgenden Empfehlungen gefolgt werden: 26 Prozent Proteine, 36 Prozent Kohlehydrate und 38 Prozent Fette. Wichtig bei der eigenen Zubereitung von Hundefutter ist auch die Konsistenz der Nahrung. Nur weichgekochtes Hundefutter unterfordert den Kauapparat und die Zähne des Hundes. Daher ist auf ausreichend feste Nahrung zu achten. Industriell hergestelltes Hundefutter lehnt sich an die Ernährungsgewohnheiten freilebender Hundeartigen an und ist die beste Alternative zu selbst gekochtem Hundefutter.

Rohfütterung

Besonders in den letzten Jahren hat sich bei einigen Hundehaltern die so genannte Rohfütterung durchgesetzt. Dabei wird den Hunden die Nahrung möglichst naturnah verabreicht. Das heißt, dass Nahrungsbestandteile in unzubereiteter Form, etwa rohes Fleisch mit Knochen oder aber auch püriertes Gemüse, angeboten werden. Diese Fütterungsphilosophie ist umstritten, aber nicht grundsätzlich falsch. Optimal ,schätzen Tiermediziner ein, wäre ein variierte Fütterung mit Rohfutter und abwechselnd industriell hergestelltem Hundefutter.

Eine Auswahl an Futternäpfen für Ihren Hund finden Sie hier:


Die Leckerlies

Viele Hundefreunde verwöhnen ihre vierbeinigen Kameraden mit der einen oder anderen Zugabe zum eigentlichen Hundefutter. Darüber lässt sich streiten. Wer in Maßen die so genannten Leckerlies als Belohnung für den Hund einsetzt, tut sicherlich nichts Falsche. Allerdings müssen diese Zugaben dann von der gewohnten Portion Hundefutter abgezogen werden um ein Überfüttern des Hundes zu vermeiden. Als Belohnung nicht geeignet sind Bonbons, Schokolade, Riegel oder Backwaren. Im Fachhandel sowie in den Märkten der Handelsketten sind extra für Hunde entwickelte kleine Snacks erhältlich, die den Bedürfnissen der Hunde entsprechen. Jedoch sollte hier immer bedacht werden, dass diese Snacks zwar auch Hundefutter sind, aber nicht als Alleinnahrung konzipiert wurden.

Foto: Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com

Mehr Heimtierbedarf Artikel:

Sagen Sie Ihre Meinung

Sagen Sie uns Ihre Meinung...
und, falls Sie ein Bild zu Ihrem Kommentar hinzufügen möchten, registrieren Sie sich bei gravatar!